Etwa ein halbes Jahr vor der erwarteten Vorstellung im Februar oder März 2027 tauchen die ersten Hinweise auf das Design des Galaxy S27 Ultra auf und ehrlich gesagt haben wir nicht damit gerechnet, dass es so früh schon so konkret wird. Der Leaker Ice Universe hat ein Bild veröffentlicht, das das grundlegende Layout des kommenden Flaggschiffs zeigen soll, und das wirft sofort viele Fragen auf.
Die wichtigste Aussage vorab: Samsung trennt sich demnach von der vertikalen Kameraanordnung, die seit dem Galaxy S22 Ultra zur DNA der Galaxy S-Serie gehört.
Horizontale Kameraleiste erinnert an das iPhone 17 Pro
Die CAD-basierten Renderings zeigen eine breite, horizontale Leiste am oberen Rand der Rückseite. Drei Sensoren sind dort untergebracht, zwei in runden Ringen, der dritte in einem pillenförmigen Ausschnitt zusammen mit dem Autofokus und LED-Blitz.
Die Ähnlichkeit zum Kamera-Plateau des iPhone 17 Pro ist das Erste, was auffällt und natürlich wird das heftige Diskussion auslösen, sobald die ersten offiziellen Bilder auftauchen, vorausgesetzt natürlich, dass sich dieser Leak als korrekt bewahrheitet. Ob Samsung das in Kauf nimmt oder das Design eventuell noch ändert, bleibt abzuwarten.
Allzu viel Zeit für grundlegende Design-Änderungen gibt es jedenfalls nicht mehr. Das Jahr 2026 neigt sich langsam aber sich dem Ende und Anfang 2027 muss und wird die Galaxy S27 bereits an den Start gehen.

Qi2-Magnete als eigentlicher Grund für den Umbau
Das geleakte Redesign folgt anscheinend keiner rein ästhetischen Entscheidung, sondern einer technischen Notwendigkeit. Samsung will Qi2-Magnete direkt ins Gerät integrieren und die aktuelle Kameraposition der Galaxy S26-Serie blockiert genau den Platz, den Kupferspulen und Magnetring benötigen.
Verbaute Qi2-Magnete wären dabei schon ein großer Vorteil: Magnetische Ladegeräte, Geldbörsen und Halterungen würden dann ohne spezielle Qi2-Hülle funktionieren, die man bei den bisherigen Modellen erst draufziehen muss. Bisher hat Samsung das über Zubehör gelöst, was nie wirklich überzeugt hat.
Nun ist aber die große Frage, ob Qi2-Magnete eine solch fundamentale Design-Änderung rechtfertigt. Nach dem bekanntwerden der geleakten CAD-Daten für das Galaxy S27 Ultra ist bereits ein großer Shit-Storm auf X (ehemals Twitter) losgetreten worden, obwohl Samsung des Design ja noch nicht mal offiziell vorgestellt hat.
Die optische Nähe zum aktuellen iPhone-Modell lässt die Kritiker sofort losschießen. Doch bisher ist nichts offiziell, das Design kann sich noch ändern. Und vielleicht hat Samsung hier ja eventuell absichtlich Informationen gestreut, um die Reaktion der potenziellen Kundschaft zu testen? Wir werden es nicht erfahren und Gewissheit über das finale Design der Galaxy S27-Serie wird es erst in Richtung Jahresende geben.
Triple-Kamera statt Quad-Setup
Ice Universe erwähnt außerdem, dass die 3x-Telekamera wegfällt und Samsung auf ein Triple-Kamera-System setzt. Den 3-fach-Zoom soll künftig der neue 200MP-Sensor ISOCELL HP6 per verlustfreiem In-Sensor-Cropping abdecken, mit LOFIC-Technologie für besseren Dynamikumfang. Achtung: Auch hierbei handelt es sich um ein Gerücht, was bisher nicht offiziell bestätigt ist.
Intern soll laut mehreren Quellen der Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6 in 2nm-Fertigung stecken, dazu ein 5.7000mAh-Silizium-Kohlenstoff-Akku, 700mAh mehr als noch im S26 Ultra. Wenn doch noch mehr zu den Silizium-Kohlenstoff-Akkus erfahren willst, lohnt sich unter anderem Ein Blick auf diesen Artikel.

Wird das Galaxy S27 Ultra eine iPhone-Kopie?
Wer das vermutete S27 Ultra Design nur als iPhone-Kopie abtut, übersieht den eigentlichen Punkt. Samsung baut das komplette Geräte-Layout um eine einzige Funktion herum neu auf, das native magnetische Laden. Ob das letzten Endes sinnvoll ist oder nicht, muss jeder für sich selbst beurteilen.
Noch ist es zu früh, sich in tiefere Diskussionen über das Design zu stürzen. Zum einen ist das aktuelle aufgetauchte Design zum jetzigen Zeitpunkt nur ein Leak, zum anderen kann Samsung das Design noch anpassen, um einer zu starken Ähnlichkeit zu den aktuellen iPhone-Modellen entgegenzuwirken.





