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Galaxy Watch 9 & Watch Ultra 2: Samsung verlängert Software-Support

Eine Frage, die beim Smartwatch-Kauf selten jemand stellt: Wie lange bekommt die Uhr eigentlich insgesamt Software-Support aka wie lange wird sie mit Updates versorgt und bleibt somit nutzbar?

Samsung gibt jetzt eine klare Antwort für die Galaxy Watch 9 und die Galaxy Watch Ultra 2: Insgesamt fünf Generationen Wear-OS-Updates plus Sicherheitspatches. Also ein Jahr mehr, als es bei den älteren Smartwatches der Fall war… und das ist tatsächlich viel Wert.

Beide Modelle starten mit Wear OS 7 und One UI 9 Watch. Software-seitig sollen sie bis Juli 2031 versorgt werden, das finale große OS-Upgrade dürfte somit Wear OS 12 werden.

Was sich gegenüber der bisherigen Update-Politik ändert

Ab der Galaxy Watch 4 sah es mit dem Software-Support bisher so aus: Vier OS-Upgrades, fünf Jahre Sicherheitspatches. Das hat gereicht, war aber auch nicht mehr. Mit der Watch 9 zieht Samsung die Grenze jetzt ein Stück weiter aus auf insgesamt fünf komplette OS-Generationen.

Wer schon eine Galaxy Watch trägt, sollte eines wissen: Die neue Regelung gilt nicht rückwirkend. Die Galaxy Watch 8 zum Beispiel bleibt bei vier OS-Upgrades. Ob Samsung das irgendwann still und leise anpasst, ist offen und bisher gibt es dazu kein offizielles Statement.

Der Blick auf die Konkurrenz

Zum Vergleich, was Google und Apple aktuell bieten:

  • Google Pixel Watch 4: drei Jahre OS- und Sicherheits-Updates
  • Apple Watch: Support mit watchOS 27 für ausgewählte Modelle auf drei Jahre verkürzt
  • Galaxy Watch 9 / Watch Ultra 2: fünf Jahre OS-Updates bis 2031

Notebookcheck hat die Zahlen nebeneinandergelegt. Der Abstand zu Google ist deutlich, der zu Apple noch größer. Gerade weil Langlebigkeit beim Gerätekauf immer öfter den Ausschlag gibt, ist das ein Argument, das Samsung hier offen auf den Tisch legt und was vielen potenziellen Käufern durchaus zusagen dürfte.

Bild: Samsung / SamWelt

Warum der längere Support wichtig ist

Ein Update ist nicht einfach ein Update. Wer von Wear OS 6 auf Wear OS 7 gewechselt ist, merkt das beispielsweise am Akku: laut Google bis zu 10 Prozent mehr Laufzeit. Dazu kommen noch unzählige Features, die mit jedem neuen Update nachgereicht werden. Die Sicherheitsupdates sorgen zudem dafür, dass deine Smartwatch langfristig nicht zur Gefahr für deine persönlichen Daten wird.

Und die Nutzung gibt dem Ganzen noch mehr Gewicht: Über die Hälfte der Wear-OS-Nutzer trägt die Uhr sieben Tage die Woche, die intensivsten Nutzer laut Google sogar über 23 Stunden am Tag. Bei einem Gerät mit dieser Präsenz im Alltag ist Software-Support auf Dauer eigentlich unerlässlich.

Samsungs Update-Politik geht auf

Samsung hat über alle Geräteklassen hinweg eine klare Update-Politik aufgebaut: Sieben Jahre für Flaggschiff-Smartphones, sechs für die Mittelklasse, fünf Jahre jetzt für Smartwatches. Das ist schön zu sehen und zeigt auch, dass Samsung hier weiter optimiert.

Tipp: Planst du gerade den Kauf einer Galaxy Watch, lohnt sich der Griff zur neuen Generation. Die verlängerte Update-Garantie wirkt sich auch positiv auf den Wiederverkaufswert aus.

Für Käufer der Galaxy Watch 9 oder dem Ultra 2-Modell gibt es also Software-Updates bis 2031, regelmäßige Feature-Updates und Sicherheitspatches, die heutzutage ohnehion extrem wichtig geworden sind. Ob Google und Apple nachziehen, wird sich zeigen. Den ersten Zug hat Samsung gemacht.

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