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Samsung Galaxy Fit 4: Marktstart mit Bluetooth-Upgrade rückt näher

Weitere Details zur Galaxy Fit 4 sind aufgetaucht auf und die Quelle ist diesmal kein anonymer Leak, sondern ein offizielles Zulassungsdokument. Samsung hat die Modellnummer SM-R391 bei der FCC in den USA eingereicht.

Wenn man sich durch die Behördendokumentation arbeitet, findet man mehr als erwartet: Bluetooth 5.4, ein Gehäuse, das erkennbar auf dem Fit 3 aufbaut und ein Entwicklungsstand, der eine baldige Veröffentlichung nahelegt.

Bluetooth 5.4 als Hardware-Upgrade

Das wichtigste Detail aus der Zulassung: Die Galaxy Fit 4 wechselt von Bluetooth 5.3 auf 5.4. Wer jetzt die Augen verdreht, hat nicht ganz Unrecht, der Versionssprung ist nämlich kein Generationswechsel. Was Bluetooth 5.4 mitbringt, ist bei Wearables aber tatsächlich von hoher Wichtigkeit: Laut Herstellerdaten 10 bis 15 Prozent bessere Energieeffizienz gegenüber dem Vorgänger.

Bei einem Fitness-Tracker ist die Laufzeit durchaus wichtig. Immerhin möchte man die kleine Uhr nicht jeden Tag laden, manche nehmen sie auch mit zu Bett, was ein Laden über Nacht oft ausschließt. Weniger Stromverbrauch durch Bluetooth bedeutet letztendlich, dass der Akku länger durchhält, bevor dich das Gerät zum Laden zwingt.

Zur Einordnung: Die Galaxy Fit 3 schafft mit seiner 208-mAh-Batterie laut Samsung 13 Tage Laufzeit, unter Idealbedingungen natürlich. Bei aktiviertem Always-On-Display und normaler Nutzungsintensität liegen realistische Werte eher bei vier Tagen. Mit Bluetooth 5.4 hat die Galaxy Fit 4 die Voraussetzungen, diese Zahlen noch einmal zu verbessern.

Was die FCC-Unterlagen sonst verraten

Die Zulassungsunterlagen zeigen unter anderem, wie weit die Entwicklung bereits vorangeschritten ist. Samsung reichte Hardware mit der Kennzeichnung REV2.0 ein, auf der Software-Version R391XXU0AZG2 lief. Das Testlabor bekam das Gerät am 15. Juli 2026, die Tests selbst liefen vom 20. bis 23. Juli.

Die Begrifflichkeit REV2.0 ist dabei recht wichtig. Das bedeutet, der erste Engineering-Prototyp liegt bereits hinter Samsung und das Gerät befindet sich in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase. FCC-Einreichungen in diesem Zustand tauchen normalerweise recht kurz vor dem eigentlichen Launch auf.

Weitere Details aus der Zulassung und aktuellen Leaks:

  • Design: Die FCC-Zeichnungen zeigen starke Ähnlichkeit zum rechteckigen Design der Galaxy Fit 3
  • Sensorik: Voraussichtlich das stromsparende Goodix-GH3036-Modul für Herzfrequenz- und Schlaf-Tracking
  • GPS-Integration: Bleibt noch offen, ob Samsung letztendlich GPS integriert oder nicht, ist noch unklar – in der FCC-Zulassung ist davon zumindest nichts zu lesen
Bild: FCC

Galaxy Fit 4 Design ähnelt der Fit 3

Dass das Gehäuse von der Form her (siehe oben) beim Fit-3-Design bleibt, wirkt auf den ersten Blick wie fehlende Ambitionen. Im Budget-Segment ist es das Gegenteil: Samsung vermeidet in dieser Generation große Design-Experimente und investiert dort, wo Nutzer es spüren… also in die Hardware.

Bluetooth 5.4 und der neue Sensor bedienen dasselbe Ziel: Energieeffizienz. Außerdem hatte Samsung das Design beim Sprung von der Fit 2 zur Fit 3 erst grundlegend verändert.

Das könnte auch eine Reaktion auf eine Veränderung im Markt sein. Gesundheitsüberwachung hat Fitness-Tracking als primären Anwendungsfall überholt und wer rund um die Uhr Herzfrequenz und Schlaf trackt, braucht kein neues Gehäuse. Der braucht einen Akku, der das mitmacht.

Marktstart im September 2026

FCC-Zertifizierungen sind kein Garant, aber sie sind auch kein Zufall. Der September 2026 gilt aktuell als wahrscheinlichster Starttermin, möglicherweise zusammen mit dem Galaxy S26 FE und der Tab-S12-Serie, was auf eine starke Herbstoffensive von Samsung hindeutet.

Preise und Verfügbarkeit der Galaxy Fit 4 sind noch offen. Außerdem sollten bald die ersten Render-Bilder auftauchen, damit wir uns ein genaueres Bild vom Design machen können. Sobald sich etwas Neues ergibt, werden wir natürlich darüber berichten.

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