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Galaxy Z Fold 8: Samsung startet offizielle Teaser-Kampagne

Samsung hat die Werbetrommel für das Galaxy Z Fold 8 angeworfen und zwar so radikal, wie man es selten sieht. Das Unternehmen hat kurzerhand seinen kompletten Instagram-Account (@SamsungMobile und @SamsungMobileUSA) nahezu leer gefegt. Stattdessen gibt es dort jetzt eine gezielte Teaser-Kampagne bestehend aus sechs Posts, die zusammen „New Shape. New Joy“ buchstabieren.

Die Hinweise aus den Teasern lassen wenig Raum für Interpretationen: Das Dalgona-Spiel aus Squid Game, Puzzleteile, beschnittene Fotos, zerbrochene Schokolade. Was alle gemeinsam haben ist, dass Samsung in den Posts symbolisch die Oberseite der bisherigen Galaxy Z Fold 7-Form abschneidet.

Was übrig bleibt ist ein deutlich breiterer, rechteckigerer Formfaktor umd damit ein deutlicher Hinweise auf das kommende Galaxy Z Fold 8.

Zwei Fold-Modelle statt nur einem Flaggschiff

Für den 22. Juli 2026 ist das Galaxy Unpacked Event angesetzt. Dort dürften zwei unterschiedliche Fold-Modelle vorgestellt werden: Das Galaxy Z Fold 8 mit dem neuen, breiteren Design und das Galaxy Z Fold 8 Ultra, das sich stärker am Z Fold 7 orientiert. Und ja, die Namensgebung wurde dieses Jahr geändert.

Interessant daran ist, dass Samsung dreht seine bisherige Strategie um. Früher war das Ultra-Modell immer das experimentelle Flaggschiff. Jetzt probiert Samsung die neuen Design-Ideen im Standardmodell aus, während das Ultra eher für Kontinuität steht. Das macht aber auch Sinn, wenn man darüber nachdenkt. So verliert man keine Bestandskunden, die mit dem schmalen Format bisher zufrieden sind.

Bild: Samsung / Instagram

Warum ein breiteres Cover-Display wichtig ist

Warum kommt jetzt überhaupt ein breiterer Formfaktor ins Spiel? Weil es den perfekten Formfaktor nicht gibt, also gibt es in Zukunft zwei zur Auswahl. Ein breiteres Cover-Display hat folgende Vorteile:

Besseres Tippen: Versuch mal, auf dem Z Fold 7 eine längere E-Mail zu tippen, ohne das Gerät aufzuklappen. Das kann teils knifflig werden Das breitere Display sollte das endlich angenehmer machen.

Optimierte Inhaltsdarstellung: Ob Artikel, Videos oder Webseiten, auf einem rechteckigeren Display geht einfach weniger Platz verloren. Das aktuelle Format ist oft zu schmal, um Inhalte vernünftig darzustellen.

App-Kompatibilität: Viele Apps sehen auf dem schmalen Display bescheiden aus, weil Entwickler sie nicht für dieses Seitenverhältnis optimiert haben. Ein breiteres Format bringt das näher an Standard-Smartphones und unoptimierte Apps werden besser dargestellt

Launch der Foldables vor Apples faltbarem iPhone

Der Zeitpunkt ist natürlich kein Zufall. Apple bringt im Herbst 2026 sein erstes Foldable raus, vermutlich als iPhone Ultra. Analysten gehen davon aus, dass Apple direkt im ersten Jahr über 22 Prozent Marktanteil holen könnte. Das wäre ein massiver Einschnitt für Samsung.

Samsung will deshalb den Standard für breitere Foldables setzen, bevor Apple überhaupt loslegt. Die Teaser-Kampagne sagt im Grunde: „Vergesst, was ihr über Fold-Geräte zu wissen glaubt. Wir definieren das jetzt als Erste neu.“

Nach Jahren, in denen Samsung hauptsächlich Details verfeinert hat, kommt jetzt der größte Design-Sprung in der Fold-Geschichte. Ob das breitere Format zum Standard wird ist schwer zu sagen. Aber wenn ich raten müsste: Ja, das könnte die Richtung für die nächsten Jahre vorgeben.

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