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CTG statt UTG: So will Samsung die Display-Falte beim Galaxy Z Fold 9 loswerden

Samsung Display arbeitet wohl an einer neuen Glas-Technologie, die das Falten künftiger Foldables spürbar leichter machen und die die Display-Falte weiter verringern soll. Der Name: CTG (Center Etched Thin Glass). Erstmals zum Einsatz kommen dürfte sie im Galaxy Z Fold 9 und Z Fold 9 Ultra.

Verglichen mit dem Ultra Thin Glass, das Samsung seit 2020 in allen Galaxy-Foldables verbaut, ist CTG ein anderer Ansatz mit einem anderen Ziel.

So funktioniert die CTG-Technologie

Bisheriges UTG hat über das gesamte Panel eine einheitliche Dicke. CTG macht das anders: Samsung ätzt gezielt nur den zentralen Faltbereich dünner, die Randbereiche bleiben dicker und sichern die strukturelle Stabilität.

Das Ergebnis soll ein Display sein, das sich mit weniger Widerstand falten lässt, ohne dabei an Stabilität zu verlieren und die Display-Falte gleichzeitig weiter verringert. Deshalb kursiert für die Technologie auch der Beiname Hybrid UTG.

Zum Vergleich: Das aktuelle UTG ist ohnehin nur 30 Mikrometer dünn und hat laut Samsung 200.000 Falttests bestanden, zertifiziert durch Bureau Veritas. CTG baut auf dieser Basis auf und soll sie gezielt verfeinern.

Die Herausforderung: Höhenunterschiede im Glas

Doch ganz geht das Konzept noch nicht auf. Der Höhenunterschied zwischen geätztem Zentrum und dickeren Randbereichen könnte das Display für dein Auge uneben wirken lassen.

Samsung Display entwickelt deshalb spezielle Füllmaterialien, die den Unterschied ausgleichen sollen, damit sich das Panel trotz geätzter Mitte wie ein durchgehendes Glas anfühlt und auch so aussieht, wie Android Authority berichtet.

Endgültige Entscheidungen zur Einführung fallen voraussichtlich erst im vierten Quartal 2026. Samsung könnte hier wie folgt vorgehen: Neue Display-Technologien starten zuerst in Premium-Modellen, hier also wahrscheinlich zuerst im Z Fold 9 Ultra, bevor sie danach breiter ausgerollt werden.

Das ist aber nur Theorie. Das neue CTG-Display könnte ebenfalls direkt im Fold 9 zum Einsatz kommen, wobei das Flip 9 eher ausgelassen wird.

Bild: SamWelt

Plant Samsung vier Foldables für 2027?

Unsere Recherche zeigt, wie diese Entwicklung in Samsungs Roadmap eingebettet ist. Fünf neue Codenamen sind bereits geleakt: Galaxy Z Flip 9, Z Fold 9, Z Fold 9 Ultra und Galaxy Z TriFold 2, alle anvisiert für den Sommer 2027. Dazu kommt ein rollbares Tablet (Rollable) für Anfang 2028.

Auf der CES 2026 zeigte Samsung Display außerdem ein faltbares OLED-Panel ganz ohne sichtbare Falte. Das Unternehmen stellte danach klar: Es handelt sich um ein reines Forschungskonzept, noch ohne bestätigten Produkteinsatz.

CTG soll Foldable-Displays perfekt machen

CTG soll einen weiteren Kritikpunkt an Samsungs Foldables adressieren: Die spürbare Falte und der Widerstand beim Falten. Wer schon mal ein Z Fold in der Hand hatte, weiß, wovon die Rede ist. Zuletzt hatte Samsung beim Galaxy Z Fold 8 und Fold 8 Ultra bereits mit der Titanium Flex Technologie für eine weniger sichtbare Display-Falte gesorgt.

Dass Details zum Z Fold 9 schon mehr als ein Jahr vor dem erwarteten Marktstart im dritten Quartal 2027 auftauchen, zeigt, wie lange solche Display-Innovationen tatsächlich brauchen. Wir behalten die Entwicklung im Blick und melden uns, sobald es Neuigkeiten zur finalen Entscheidung im vierten Quartal 2026 gibt.

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